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MUGSHOTS

UA von Thomas Glavinic

Premiere am 16. Dezember 2016

Volx/Margareten | Volkstheater Wien

Die Frage, die sich Christoph an diesem Morgen stellt, lautet: Wer ist die Frau in meiner Wohnung? Sie behauptet, er habe sie im Absturzlokal von voriger Nacht in einem Anfall von Ritterlichkeit erobert und sie aus einem Leben befreit, das von Abhängigkeiten dominiert war. Hat er ihr wirklich eine gemeinsame Zukunft versprochen? 


Mugshots ist ein modernes Großstadtmärchen: Wie im Froschkönig steht der Wert eines Versprechens auf dem Prüfstand. Und während die Frau sich durch die Außenwelt mehr und mehr bedroht fühlt, beginnt Christoph allmählich, sich in der ihm zugedachten Rolle des Retters zu gefallen. Doch was ist Schein in diesem Spiel um das Leben und seinen Preis, was Sein? Und wer bestimmt die Regeln?

 

Spiel: Nadine Quittner, Christoph Rothenbuchner
Regie: Thomas Glavinic, Paul Spittler
Ausstattung: Hans Kudlich, Paul Spittler
Dramaturgie: Mona Schwitzer
Assistenz: Luisa Kaiser
Bilder: Robert Polster / Volkstheater

 
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PRESSESTIMMEN

„Christoph Rothenbuchner als verklemmter Bobo-Erfolgsschnösel mit schwieriger Kindheit, und Nadine Quittner als undurchsichtige, zwischen Verzweiflung und Manipulation schwankende Schönheit spielen ausgezeichnet. Thomas Glavinic und Paul Spittler als sein Co-Regisseur konnten Glavinic’ eigenen, starken, viele unangenehme Fragen stellenden Text geschmeidig in Szene setzen. Viel Applaus.“ Guido Tartarotti / Kurier


„Nadine Quittner und Christoph Rothenbuchner zeigen überzeugend, dass Mugshots weit mehr ist als nur ein Quickie über emotionale und existenzielle Fragen. Es ist ein Gruselkammerspiel nach Glavinic-Art, reich an Lakonie, aber auch an Zweifeln. Zwischen Regie und Spiel stimmt die Gewichtung.“ Werner Krause / Kleine Zeitung


„Glavinic / Spittler und das Ensemble verhandeln so recht eindrücklich, wie schnell ein Selbst- und Weltbild mit vermeintlich starkem Fundament zu bröckeln beginnen kann. Das enge Setting verstärkt die Wirkung des zwischen Aufbruchsstimmung und Angst angesiedelten Schauspiels, das vom Premierenpublikum mit viel Applaus bedacht wurde.“ Nikolaus Täuber / APA